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Die Zeugen Jehovas werden in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bremen weiterhin nicht als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt. 20.09.2010 Nachruf
20.09.2010:
BADEN-WÜRTTEMBERG WILL ZEUGEN JEHOVAS NICHT ANERKENNEN http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2636025_0_8312_-zeugen-jehovas-ministerium-legt-gutachten-vor.html JUNGE UNION KARLSRUHE Karlsruhe, 15. Mai 2009
Junge Union Karlsruhe: Keine Aufwertung der Zeugen Jehovas JU-Chef Reifsteck fordert Kultusminister Rau auf, den Antrag der Organisation strikt abzulehnen
Diese Punkte wurden vielfach belegt und sind dokumentiert. Man kann dabei definitiv nicht von „Einzelfällen“ sprechen. Die JU fordert daher mit Nachdruck, dass die Zeugen Jehovas die nachfolgenden Punkte ausnahmslos und uneingeschränkt erfüllen, bevor sie einen Antrag auf die Erteilung der Körperschaft des öffentlichen Rechts beantragen:
JU-Chef Reifsteck sagt: „Da diese grundlegenden Voraussetzungen für die Erteilung der Körperschaft des öffentlichen Rechts gegenwärtig nicht ansatzweise erfüllt sind, fordere ich Kultusminister Helmut Rau unmissverständlich auf, den Antrag der Zeugen Jehovas strikt abzulehnen. Die Landesregierung muss hier ein Zeichen für die Demokratie setzen und darf sich nicht von dieser sektenähnlichen Organisation vorführen lassen und auf der Nase herumtanzen lassen.“
28.04.2009
Brief an befreundete Schwestern und Brüder
15. November 2007 Liebe ... Mit diesem Schreiben möchten wir uns heute von Euch und von unserer langjährigen Zugehörigkeit zur WT- Organisation verabschieden. Doch nicht Euch persönlich wollen wir den Rücken kehren, denn wir schätzen Euch sehr, sondern einer Organisation, die versucht, aufrichtig gesinnte Menschen durch Unwahrheiten, permanenten Druck, Dogmen und Rechthaberei an sich zu klammern, und dadurch auch noch unangebrachte Schuldgefühle auslöst. Wir haben lange und gewissenhaft enorm viel WT- Literatur untersucht, unser Entschluss entstand somit nicht aus einer üblen Laune heraus. Einen kleinen Auszug dieser umfangreichen geprüften Unterlagen könnt Ihr dem beigefügten Brief an die Ältestenschaft entnehmen, die „ihr“ Schreiben allerdings erst nach Euch, am 17. Nov. 2007, erhalten wird. Für den, der sich aufgrund seines Gewissens von einem Glaubenssystem getrennt hat, mag eine nahe liegende Lösung für die fehlende Gemeinschaft darin bestehen, sich einfach einem anderen Glauben anzuschließen. Es gibt Hunderte von Religionsgemeinschaften, unter denen er wählen kann, sie alle haben ein gewisses Quantum an Wahrheit und auch Irrtum, obwohl das Verhältnis von einer zur anderen unterschiedlich sein kann. Wir selbst verspüren keine Neigung uns einer anzuschließen. Nicht etwa, dass wir nach einer Gemeinschaft Ausschau halten, die völlig frei von Irrtümern ist. Die, so glauben wir, gibt es nicht. Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir selbst nicht frei von Irrtümern sind und es auch niemand anders ist. So wie wir davon überzeugt sind, dass die allein wahre Religion das Christentum als solches ist und kein Glaubenssystem, das behauptet, es in vorbildhafter Weise zu vertreten, so glauben wir auch, dass die Wahrheit in der Bibel zu finden ist, nicht in irgendeiner besonderen Sammlung von Auslegungen, die Menschen hervorgebracht haben oder vielleicht noch hervorbringen werden. Diese Wahrheit besteht nicht bloß in den Worten selbst, sondern vor allem in dem, was sie uns über Gott und seinen Sohn offenbaren. Es ist wohl kaum vermeidlich, dass jeder von uns einige Punkte anders versteht, aber wenn wir vom Geist Gottes geleitet werden, sollten wir keine großen Probleme damit haben, in den Lehren, die klar und deutlich dargelegt sind, einer Meinung zu sein. Mit Sicherheit sollte sich ein Christ weigern, von einer Organisation mit Absolutheitsanspruch vereinnahmt zu werden und sollte sich zu seiner Ungebundenheit bekennen, was wir hiermit heute tun. Die Wahrheit über „die Wahrheit“ gibt uns jene christliche Freiheit, die Jesus Christus für uns Menschen vorgesehen hat. WIR WÜNSCHEN VON GANZEM HERZEN Mit lieben Grüßen
16. November 2007 Brief an die Wachtturmgesellschaft der Zeugen An die Ältestenschaft der Zeugen Jehovas, Versammlung ... Nach umfangreicher Prüfung alter und neuer Wachtturm-Literatur* mussten wir feststellen, dass wir während unserer langjährigen Zugehörigkeit gründlichst sowohl von der Wachtturm-Gesellschaft als auch von so genannten „guten Freunden“ innerhalb der Organisation wissentlich belogen worden sind (Joh3:20). *als Übersicht ein „kleiner“ Auszug aus der untersuchten Wachtturm- Literatur: WT Jan. 1881 englisch - WT 15.Jan.1892 deutsch; WT Juli 1894; WT August 1904; WT 1.Okt. 1907; WT 15.Dez.1913 englisch; WT März 1914 deutsch; Buch: „Das vollendete Geheimnis 1917, Rutherford; Buch: „Harfe Gottes“, 1921 Abschnitt 399-410; WT Juni 1922; WT 15. Juli 1922; WT Okt. 1922; WT 1.Jan.1923; WT 15.Jan.1923; Broschüre: “Millionen jetzt Lebender werden nie sterben“, Seiten 79, 80,81,87 und 88; WT Aug. 1922; Buch: „Die Zeit ist herbeigekommen“ 1889 Auflage vor 1914 , Seite 73/74, 95, 97 ; Buch: „Die Zeit ist herbeigekommen“ Auflage nach 1914, Seite 73; Buch: „Der Weg zum Paradies“, 1924, Abschnitt 214-217b; Jahrbuch der ZJ 1975; Buch: „Neue Welt“ Beth Sarin; EW 22.April 1967; WT 1.Aug. 1968; EW 8.April 1969; Broschüre: „Tausend Jahre Frieden nahen“, 1969, Seite 25 + 26 - WT 1.Jan. 1970; WT 15.Nov. 1968; Königreichsdienst April 1968 englisch „Pionierdienst“; EW 8.April 1969, Seite 13+14; Königreichsdienst Mai 1974 englisch; EW 22.Juni 1995, Seite 9; WT 1.Nov. 1995, Seite 17; WT 1.Mai 1997, Seite 8 und zahlreiche Zeitschriften mehr... Sie aufzuführen würde den Rahmen unseres Briefes bei weitem sprengen!!!) (Ausführliche Quellenerläuterung für Interessierte als pdf-Datei zum Ausdrucken.) Von solch einer Organisation, die versucht, aufrichtig gesinnte Menschen durch Unwahrheiten, permanenten Druck, Dogmen und Rechthaberei an sich zu klammern und dadurch auch noch unangebrachte Schuldgefühle auslöst, wollen wir uns künftig distanzieren. Wir distanzieren uns von einer Organisation, die hohe Augen entwickelt hat, die mit falscher Zunge spricht, deren gedankenlose Anordnungen unschuldiges Blut vergießen ließ, deren Herz schädliche Pläne schmiedet, deren Füße eilends zum Schlechten hinlaufen, ja die sogar als ein falscher neuzeitlicher Zeuge Lügen vorbrachte und es noch heute tut (Spr.6: 16-19b). Wir distanzieren uns von einer Organisation, die ihre eigene Wachtturm-Ideologie in ihren Studienartikeln höher achtet als das Wort JEHOVAS in der heiligen Schrift (Siehe die aufschlussreichen Gerichtsprotokolle mit dem ehemaligen Präsidenten Fred Franz und weiteren Brüdern aus der leitenden Körperschaft während der Gerichtsverhandlung im Fall Walsh in Schottland, 1954). Eines ist uns nach langer und gründlicher Durcharbeit vieler Glaubensfakten zur Gewissheit geworden, dass der christliche Glaube glücklicherweise frei ist. Frei von jeglichen Organisationen, insbesondere denjenigen, die eine theokratische Ordnung vorgeben, bei genauerer Betrachtung aber totalitäre Strukturen aufweisen (Siehe persönliche Aussage von Br. Russel in seinem Buch „Dein Königreich komme“, 1914, Seite 177-179). Die Wahrheit über „die Wahrheit“ gibt uns jene christliche Freiheit, die Jesus Christus für uns Menschen vorgesehen hat. WIR WÜNSCHEN VON GANZEM HERZEN Mit lieben Grüßen Anfrage an das Max-Planck-Institut, Köln: Sehr geehrte Damen und Herren, Antwort des Max-Planck-Instituts, Köln: 09.06.2008 Impressionen vom Kreiskongress 2008 in Bingen Jehovas Zeugen werden von ihrer Leitung, dem so genannten "treuen und verständigen Sklaven", tatsächlich aber von ihrer Organisation, der Wachtturm-Gesellschaft, jährlich zu einem Kreiskongress und einem "Tagessonderkongress" eingeladen. Natürlich wird das nicht so gesagt; es heißt vielmehr, dass Jehova eingeladen habe. Damit wird in einem Abwesenden schon subtil ein Schuldgefühl erzeugt, eine Einladung Jehovas zu missachten. Das dargebotene Programm wird als "Speise zur rechten Zeit" angesehen; man kann dies auch so betrachten, wenn man es vom Standpunkt der Leitung ansieht. Diese weiß von den regelmäßigen Berichten der Kreisaufseher ,wo der Schuh drückt', wo Routine und Gleichgültigkeit drohen, und man gestaltet das Programm, das für alle Zeugen einheitlich ist, entsprechend. Wie fast immer stand auch beim Kreiskongress 2008 (erlebt in Bingen) der Predigtdienst im Mittelpunkt. Einige regelmäßige Programmpunkte wie Tagestextbetrachtung und die theokratische Predigtdienstschule richten sich nach den allgemeinen Programmen, die von der Gesellschaft herausgegeben werden; auch der so genannte öffentliche Vortrag wird von der Leitung vorgegeben. Der Wachtturm-Betrachtung liegt der im Wachtturm für die jeweilige Woche vorgesehene Stoff zu Grunde. Dabei war in dem Artikel, der am 2.3. 2008 besprochen wurde, eine Bemerkung bezeichnend. Auf Seite 13, Absatz 4 des Wachtturms vom 15.01.2008 wird gesagt: "Wie im ersten Jahrhundert reagieren heute ,alle, die zum ewigen Leben richtig eingestellt' sind, empfänglich auf die Botschaft der Wahrheit (Apg. 13:48). Jehova zieht solche Menschen zu seiner Organisation." Ich kenne dagegen nur die Aussage Jesu in Johannes 6:44: ,Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass der Vater, der mich gesandt hat, ihn ziehe'. Hier setzt sich die Organisation schon an die Stelle Jesu. Der Satz wurde beim Vortrag über den Wachtturm der Woche deutlich zitiert; aber niemand schien daran etwas auszusetzen zu haben. Die übrigen, speziell für den Kreiskongress vorgesehenen Programmpunkte befassten sich hauptsächlich mit dem Predigtdienst; er war unstreitig das Thema Nummer eins. So wurde der Pionierdienst hervorgehoben: ,Der Pionierdienst verherrlicht Gott'. Oder: ,Freudig die Herrlichkeit Gottes widerstrahlen'. Natürlich durch den Predigtdienst. Selbst Ausführungen über die äußere Erscheinung von Jehovas Zeugen bezüglich Kleidung usw. berühren ja auch wieder den öffentlich ausgeübten Predigtdienst. Dann: ,Gottes Anforderungen vorbildlich erfüllen'. Die erste Anforderung ist natürlich der Predigtdienst; heute wird normalerweise niemand mehr getauft, der nicht vor seiner Taufe als so genannter ,ungetaufter Verkündiger' sich bereits am Predigtdienst beteiligt. Dann eine vierteilige Vortragsreihe: ,Heiligen Dienst zum Lobpreis Jehovas darbringen'. Der Ausdruck ,Heiliger Dienst' wird von der Neuen-Welt-Übersetzung (NWÜ) gebraucht, zum Beispiel in Römer 1:9. Der Text wurde zitiert. Andere Übersetzungen sprechen aber nur von ,dienen'. Natürlich legt der ,Sklave' auch in diesen Ansprachen fest, was ,heiliger Dienst' ist. Dazu zählt vor allem und in erster Linie der Predigtdienst, aber dann auch - natürlich - der Dienst in den Einrichtungen der Organisation wie zum Beispiel in Bethelheimen und anderen Einrichtungen, aber auch der Dienst als reisende Vertreter der Organisation und als Glieder von Krankenhauskomitees und von Komitees zum Bau von Königreichssälen oder Kongresssälen. Dagegen ist es durchaus kein heiliger Dienst, kranken Nachbarn oder Menschen in Not zu helfen. Kartoffeln anpflanzen auf einer Wachtturm-Farm ist wohl heiliger Dienst, aber Nächstenliebe gegenüber Außenstehenden? Es wurden die Bedürfnisse des Kreises, das heißt eines Gebietes mit mehreren Versammlungen, die von einem Kreisaufseher beaufsichtigt werden, besprochen. Dabei ging es ebenfalls um mehr Pioniere, vermehrtes Einrichten so genannter Heimbibelstudien und um zusätzliche Aufseher. Dann wurde darüber gesprochen, in der Wahrheit befestigt zu bleiben. In der Wahrheit zu sein, sei gut; darin befestigt zu sein, sei besser; darin befestigt zu bleiben, sei aber am besten. Dazu gehöre, ein Immunsystem zu entwickeln gegen Einflüsse von Außen und Zweifel von Innen; ein gutes Mittel dazu sei eben das Predigen und auch die Weigerung, Literatur von Abgefallenen zu lesen. Zum Abschluss wurde darüber gesprochen, weltweit vereint Gott zu verherrlichen. Wie? Natürlich durch den Predigtdienst. Doch kein Zeuge würde sagen, man übe Druck auf ihn aus. Es wird ja alles freiwillig getan. In Wirklichkeit ist die Methode viel subtiler; Bemerkungen wie ,wer nicht predigt, es sei denn, er sei physisch oder psychisch dazu nicht in der Lage, begehe Sünden - Unterlassungssünden' - (diese Bemerkung ist tatsächlich geäußert worden, wie auch ähnliche), erwecken Schuldgefühle. Ein schlechtes Gewissen ist ein viel besserer Antriebsmotor als äußerer Druck. Dazu gebrauchte man zum Beispiel den Bibeltext aus Ap.5:42; die NWÜ sagt dort: ,Und jeden Tag fuhren sie im Tempel und von Haus zu Haus ununterbrochen fort, zu lehren....'. Andere Übersetzungen sprechen dort nur von ...und in Häusern...; die Wiedergabe der NWÜ ist tendenziös und zweckformuliert. Außerdem wurde in den Ansprachen das Wort ,ununterbrochen' betont und an Beispielen erläutert; Erfahrungen wurden erzählt von Brüdern, die früh am Morgen schon die Berufspendler an den Bahnhöfen ansprächen oder spät am Abend noch Heimbibelstudien durchführten. Alles diente dazu, deutlich zu machen, dass eigentlich jeder noch viel mehr tun könne. Dabei wurde das Werk mit einem Konzert verglichen; in einem Konzert muss jeder Teilnehmer, auch ein Solist oder der Chor, den vorgegebenen Part spielen oder singen, sonst würde das Konzert durcheinander geraten. Ebenso ist es mit dem Predigtwerk, dem Konzert Jehovas: Wer etwa den Predigtdienst von der ersten Stelle rücken würde zu Gunsten sozialer Werke, würde Jehovas Konzert durcheinander bringen; wer die Streitfrage um Jehovas Namen und Oberhoheit, um seine Souveränität, als Lehre nicht vor die Errettung von Menschen stelle, der brächte Jehovas Konzert durcheinander. Dann wurde an zwei ausgefallenen Beispielen gezeigt, dass Versammlungsbesuch das physische Leben retten könne (dass im Zusammenhang mit Versammlungsbesuchen Menschen auch schon ihr Leben verloren, wurde und wird nie erwähnt). Betont wurde auch, dass Christus 1914 unsichtbar wiederkam; aber gleichzeitig wurde gesagt, wir wüssten nicht genau, wann er wiederkäme, außer, dass seine Wiederkunft dicht bevorstünde. Demnach muss er wohl zum dritten Mal kommen. Doch Fragen werden keine gestellt; das ist nicht vorgesehen. Man hat genügend Schuldgefühle geweckt, die bis zum nächsten Kongress reichen dürften. In jedem Gebet und in allen Vorträgen wurde der ,Sklave' erwähnt, ja einmal hieß es in einem Gebet zu Jehova: ,Wir danken Dir und dem treuen und verständigen Sklaven ...'. Jesus Christus spielte dagegen eine Art Nebenrolle als vortrefflicher Verkündiger und als Beispiel im Lehren. Als Herr war er nicht zu erkennen; dazu hat man ja den Sklaven. Aber eine Neuerung gab es doch! Ab 2008 werden auf den Kreiskongressen und den Tagessonderkongressen die Kosten bekannt gegeben, ebenso die Spendeneingänge. Dabei werden die Kosten - da die Zeugen ja eine Bruderschaft seien - nicht lokal berechnet; vielmehr werden die Kosten aller Kongresse in ganz Deutschland ermittelt, durch deren Anzahl dividiert und so den einzelnen Kongressen in Rechnung gestellt. Eine dezente Aufforderung zum Spenden. Ob man den Rechenkünsten der Organisation trauen will, bleibt jedem überlassen; eine Dokumentation über die Berechnung gibt es nicht. Jehovas Zeugen waren immer sehr stolz darauf, dass sie nicht wie die Kirchen Kirchensteuer einzögen, auch jetzt nicht, obwohl sie jetzt als Körperschaft des öffentlichen Rechts die Befugnis dazu hätten. Vor Jahrzehnten sagte einmal der damalige Zweigdiener Erich Frost auf einem Kreiskongress: ,Ihr werdet nie erleben, dass je von hier vorne (vom Rednerpult aus) zum Spenden aufgefordert würde. Wenn kein Geld mehr eingeht, werden wir die Ansicht vertreten, dass Jehova sein Werk für beendet ansieht.' Armer Erich, was hättest Du heute zu lernen! Der Zeuge mit einem durchschnittlichen oder gar geringen Einkommen spendet in aller Regel mehr, als er je Kirchensteuer zahlen müsste - ohne Berücksichtigung der vielen persönlichen Ausgaben im Zusammenhang mit seiner Religion. In jedem Jahr erscheint im Wachtturm eine Aufforderung zum Spenden in Form von Dotationen verschiedenster Art. Zusätzlich darf der Zeuge spenden: 1. für Kongresse; 2. im Königreichssaal für die örtlichen Bedürfnisse; 3. ebenfalls dort für das weltweite Predigtwerk; 4. für den Bau oder die Renovierung von Sälen; 5. für die Reise von Missionaren zu den für 2009 geplanten internationalen Kongressen. Zu diesem letzteren Punkt wurde den Versammlungen geschrieben: Wenn jeder Zeuge monatlich bis Sommer 2009 15 Cent spenden würde, wäre das ausreichend, um den Missionaren den Kongressbesuch zu ermöglichen. In Deutschland dürfte bei dieser Art der Berechnung fast eine halbe Million zusammenkommen. Doch kein Mensch denkt daran, dass die nicht unvermögende Wachtturm-Gesellschaft - die ihre Missionare für eine geringe Zuwendung für sich arbeiten lässt - es ablehnt, die Reisekosten für ihre Vollzeitdiener zu übernehmen, und dies vielmehr als eine weitere Möglichkeit ansieht, den ,Kleinen' noch weitere Beträge aus den Taschen zu ziehen. Doch der Sklave ist sakrosankt, und auch nur so zu denken ist verwerflich. Immerhin: ein geeignetes Programm, um Menschen weiterhin in freiwilliger Unterwürfigkeit und blindem Gehorsam zu halten. Datiert vom 21. Mai 2007 erhielt ein älteres Ehepaar folgenden Brief: "Sehr geehrte Frau und Herr ..., Mein Mann und ich hatten bisher noch nicht die Gelegenheit, persönlich mit lhnen zu sprechen. Unser Anliegen ist es, auch lhnen die Möglichkeit zu geben, die Bibel näher kennen zu lernen. Wir haben festgestellt, dass eine gute Bibelkenntnis jedem Menschen helfen kann, wahres Glück zu finden. Aus der Bibel erfahren Sie, wer Gott ist, was es mit seinem Königreich auf sich hat und was er mit der Menschheit vorhat. Deswegen möchten wir lhnen eine unverbindliche und kostenlose Bibelbetrachtung anbieten, die an einem für Sie günstigen Ort durchgeführt werden kann. Dabei erhalten Sie auch biblische Antworten auf wichtige Fragen, wie zum Beispiel: Was ist der Sinn des Lebens? Was geschieht mit uns, wenn wir sterben? ln dem beigefügten Faltblatt können sie weiteres erfahren. Wir hoffen, in absehbarer Zeit einmal persönlich mit lhnen sprechen zu können und möchten Sie ermuntern, über die oben angegebene Adresse oder Telefonnummer mit uns Verbindung aufzunehmen. Mit freundlichen Grüßen ... ..." Das Ehepaar fühlte sich von diesem Brief unangenehm berührt und gab ihn dem Sohn. Er schrieb: 22.06.07 Sehr geehrte Frau und Herr ..., Sie haben meine Eltern angeschrieben und eine Bibelbetrachtung angeboten. Nachdem meine Eltern fest in ihrem christlichen Gauben verankert sind, möchten sie dieses Angebot nicht annehmen. Auch Hausbesuche sind deshalb nicht notwendig. Es freut mich aber, dass Sie sich der Wahrheit widmen und ich möchte Sie auf 2 Bücher hinweisen, die jeder Zeuge JEHOVAS gelesen haben sollte: Das erste Buch ist von Raymond Franz, ein Gesalbter der „Organisation JEHOVAS“, 40 Jahre lang Mitglied, 9 Jahre davon sogar in der leitenden Körperschaft der Wachtturmgesellschaft in Brooklyn! Das Buch heißt: „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“, hat die ISBN-Nummer 3-00-015952-5 (Bruderdienst Verlag) und kostet nur 19.75 Euro. Dieses Buch informiert also direkt über den „Kanal Gottes“, und beantwortet Ihnen die Fragen, die Sie sich schon oft gestellt haben:
Besorgen Sie sich also dieses Buch, das Sie aus berufenem Munde über den „treuen und verständigen Sklaven“ informiert und Ihnen Ihre Fragen beantwortet! Das zweite Buch ist von Margareta Huber. Sie beschreibt, wie sich ihr Leben als Zeugin JEHOVAS dramatisch veränderte, als sie einen damals sehr berühmten und bekannten Zeugen JEHOVAS kennen lernte, der als neuer Stadtaufseher kam. Die Erlebnisse und Erfahrungen mit diesem Zeugen JEHOVAS waren der Wendepunkt im Leben von Frau Huber! Das Buch beantwortet Ihnen auch viele Fragen, die sich Zeugen JEHOVAS schon immer gestellt haben:
Das Buch von Margareta Huber heißt „Wenn Frauen nicht mehr schweigen“, hat die ISBN-Nummer3-934601-79-0 und ist im Verlag IKS Garamond erschienen. Ich möchte Sie nun ermuntern, sich diese Bücher zu besorgen, damit Sie sich mit dieser geistigen Speise vertraut machen können und Ihre wichtigen Fragen nicht unbeantwortet bleiben. Mit freundlichen Grüßen ...
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Das zweite Buch
von Ray Franz ![]() Buch bestellen |
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